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  • AutorenbildDattelchutney

Ich bin Kapha begegnet

Ja, ich bin der Bioenergie Kapha sprichwörtlich begegnet. An einem Ort, an dem ich es wahrlich nicht erwartet hätte, nämlich am Hotelbuffet im Winterurlaub.


Möchtest Du wissen, wie die Bioenergie Kapha aussieht?

Dann schau Dir das nächste Foto in Ruhe an 😊


Ja, da lag er, dieser unglaublich leckere Taleggio-Käse. Überreif floss er schon fast von selbst vom Käsebrett auf den Teller der Hotelgäste. Mmh, ich konnte mir so gut vorstellen, wie er wohl schmecken würde 😊Doch für mich ist so ein Käse ein absoluter Ayurveda-Bauchschuss, wie meine Kollegin Susanne Patzt zu sagen pflegt 😊

Für viele andere ist er das auch, allerdings wissen die meisten Menschen dann oftmals nicht, warum es ihnen nicht gut geht, nachdem sie ihn gegessen haben.


Kapha ist die Bioenergie, die aus Wasser und Erde besteht. Kapha hat wie Vata nur ein schwaches Agni und kann schwere, fettige Nahrung auch nur schwer verdauen. Aus ayurvedischer Sicht ist so ein überreifer Weichkäse reines Kapha – eine schleimige Mischung aus Wasser und Erde.

Ich finde dieses Bild zeigt so schön BILDHAFT, wie dieser Käse unsere Körperkanäle verschleimen kann und dann bei Kapha-Konstitutionen die Nase verstopft oder die Bronchien verklebt. Bei Vata klumpt der Käse schön im Verdauungstrakt und kann für Blähungen und Bauchkrämpfe verantwortlich sein. Lediglich die Pitta-Konstitution hat genügend Feuer, um diesen leckeren Käse auch problemlos zu verstoffwechseln.


Im Laufe der Jahreszeiten werden unsere Bioenergien auch von außen getriggert. Aus ayurvedischer Sicht sind wir jetzt am Anfang der Kapha-Zeit. Das überwiegend feuchte und kalte Wetter Ende Februar und März erhöht das Kapha. Unser Stoffwechsel sinkt, unser Verdauungsfeuer ist geschwächt. Verschleimende Erkrankungen wie Grippe, Sinusitis, Erkältungen und Bronchitis haben in dieser Jahreszeit oftmals Hochkonjunktur.  Energielosigkeit und die im Volksmund bekannte Frühjahrsmüdigkeit machen sich breit.


Und jetzt stell Dir vor, Du isst diesen leckeren Taleggio-Käse. Ja, schmeckt mega lecker, aber es bringt Deinen Stoffwechsel nicht auf Trapp, sondern macht Dich eher noch träger und Dein Verdauungsfeuer kämpft lange damit, diese zähe Masse zu verstoffwechseln.


Aus ayurvedischer Sicht wäre dieses Bild des Taleggio-Käses auch eine schöne Metapher für das klebrige Ama. Also die unverdauten Schlacken und Stoffe, die sich laut Ayurveda im Körper ablagern und auf Dauer chronische Erkrankungen erzeugen können.


Jetzt will ich Dir nicht gänzlich den Appetit auf reifen Weichkäse vermiesen. Ich möchte Dich nur sensibilisieren, welche Wirkung Lebens- und Nahrungsmittel auf Dich haben können.

Damit Du dennoch diesen Käse genießen kannst, solltest Du Dein Verdauungsfeuer mit scharfen Gewürzen unterstützen und auf die Kombinationen der Proteine in einer Mahlzeit achten. Hier empfiehlt der Ayurveda immer nur ein tierisches Protein zu essen.


Welche Ayurvda-Konstitution Du ganz persönlich hast und was für Dich ganz individuell aus ayurvedischer Sicht gut ist, das erfährst Du bei mir im Rahmen einer ayurvedischen Konstitutionsbestimmung und/oder bei allen Ernährungsberatungsmodulen. Denn jede meiner Ernährungsberatungen beginnt mit der ayurvedischen Konstitutionsbestimmung.


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