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  • AutorenbildDattelchutney

Essen gegen den November-Blues

Die Tage werden kürzer, die Stunden mit Sonnenlicht immer weniger, dann kommen noch der Regen, die Kälte - und schwups ist auch schon das erste Stimmungstief da.

Kennst Du das, diesen November-Blues?

Dieses Gefühl bildest Du Dir nicht ein, es hängt mit den Glückshormonen in unserem Körper zusammen, dem Serotonin, das unter anderem durch Sonnenlicht gebildet wird. Nach dem „November-Blues“ kommt dann der „Winterschlaf“ und letztendlich die „Frühjahrsmüdigkeit“, dieser träge Gemütszustand mit Antriebslosigkeit und Stimmungsschwankungen.

Was kannst Du dagegen tun?

Zum einen heißt es jetzt rausgehen, so oft wie es geht bei Tageslicht an die frische Luft, um so viel Sonnenlicht zu tanken wie möglich. Zusätzlich arbeite ich in diesen Monaten dann auch gerne am Schreibtisch mit einer Tageslichtlampe, die die natürliche Sonneneinstrahlung simuliert.

Zum anderen kannst Du gerade jetzt mit der richtigen Ernährung nicht nur Dein Immunsystem, sondern auch Deine mentale Befindlichkeit sehr gut unterstützen. Denn der Griff zum Schokoriegel mit raffiniertem Zucker ist ganz sicher nicht der richtige Weg.

Wie soll das gehen?

Das Zauberwort heißt im Ayurveda „sattvische Ernährung".

Sattvische Ernährung ist eine Ernährung, die viel Lebensenergie, viel sogenanntes „Prana“, enthält. Du musst Dir das so vorstellen: Alle Pflanzen, die wachsen, wachsen mithilfe von Sonnenlicht, Erde und Wasser. Jede Pflanze enthält also viel gespeicherte Lebensenergie aus den natürlichen Elementen. Das meiste Prana, also die größte Lebensenergie, enthalten Nahrungsmittel, die ganz frisch geerntet worden sind.

Du kennst das: Eine frische Himbeere am Strauch sieht ganz anders aus als eine Himbeere im Supermarkt und noch schlechter sieht die Himbeere aus, wenn sie drei Tage im Kühlschrank lag oder gar schockgefroren, gefriergetrocknet und hoch prozessiert in der gekauften Müslimischung als kleines rotes Etwas zu finden ist.

Du ahnst wahrscheinlich schon, auf was ich hinaus will…. Frisch kochen mit frischen Lebensmitteln ist jetzt die beste mentale und körperliche Vorsorge, die Du für Dich tagtäglich durchführen kannst.

Im Ayurveda gelten als besonders sattvische Lebensmittel:

  • Alle Gemüsesorten

  • Mungdal

  • Milch (dabei auf die richtigen Kombinationen achten)

  • Sahne

  • Ghee

  • Honig

  • Nüsse, insbesondere Mandeln

  • süßes Obst

  • Datteln, Rosinen, Feigen

Mit diesen Lebensmitteln kannst Du das sogenannte „Ojas“, die Lebensenergie, aufbauen - und dann hat der November-Blues auch keine Chance mehr.

Wenn Du magst, dann fang schon heute mit einer bunten Minestrone an, denn auch das Auge isst bekanntlich mit.

Dafür benötigst Du folgende Zutaten:

  • 1 Zwiebel

  • 750ml Ingwerwasser oder Gemüsebrühe

  • 500g Gemüse Deiner Wahl, zum Beispiel: Möhren, Lauch, Rote Bete, Erbsen, Kartoffel etc.

  • ½ TL Bockshornkleesamen, gemahlen

  • ½ TL Kreuzkümmel, gemahlen

  • Steinsalz

  • Pippali oder schwarzer Pfeffer

  • 1 EL Ghee

  • 1 Handvoll frisch gehackte Petersilie oder Schnittlauch

Anleitung:

  1. Die Zwiebel schälen und klein würfeln

  2. Das Gemüse waschen, bürsten oder schälen und in mundgerechte Stücke schneiden

  3. Das Ghee in einem großen Topf erhitzen und die Bockshornkleesamen und den Kreuzkümmel kurz anrösten.

  4. Die Zwiebeln dazugeben, andünsten und dann das Gemüse darunterheben.

  5. Mit dem Ingwerwasser oder der Gemüsebrühe ablöschen und ca. 25 Minuten köcheln lassen.

  6. Wenn vorhanden, mit frisch gehackten Kräutern servieren.

Lass es Dir schmecken 😊 Und wenn Du noch mehr über meine ayurvedischen Ernährungsberatungsangebote erfahren möchtest, dann findest Du alle Infos hier:

Ich wünsche Dir ganz viel Sattva, damit der November-Blues bei Dir keine Chance hat.

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